06Terminplaner Software fürs Kosmetikstudio: wie ein Termin entsteht
In einem Friseursalon ist ein Termin meist eine Person und eine Uhrzeit. Im Kosmetikstudio sind es drei Dinge auf einmal: eine Kosmetikerin, die die Behandlung beherrscht, eine Kabine oder ein Nagelplatz, und oft ein Gerät. Ein Terminplaner, der nur Personen kennt, verkauft deshalb Zeiten, die es nicht gibt, und die Korrektur geschieht am Telefon, meist am Vorabend.
Ein brauchbarer Terminplaner fragt beim Anlegen jeder Behandlung vier Dinge ab: wie lange sie dauert, wer sie ausführen darf, welchen Raum oder welches Gerät sie belegt und wie viel Zeit danach zum Reinigen und Vorbereiten bleibt. Aus diesen Angaben rechnet er die freien Zeiten selbst aus. Eine Ganzbeinepilation von 45 Minuten und eine Gesichtsbehandlung von 75 Minuten passen dann nicht mehr in dieselbe Kabine um 14 Uhr, auch wenn zwei Kosmetikerinnen frei wären.
Die zweite Hälfte des Termins ist die Kundin selbst. Unverträglichkeiten, die zuletzt verwendeten Produkte, die Hautreaktion nach dem letzten Peeling: Diese Notizen gehören auf die Kundenkarte, die jede Kosmetikerin vor der Behandlung öffnet, nicht auf einen Zettel in der Schublade der Kollegin, die gerade Urlaub hat.
Für Erstkundinnen lohnt sich ein eigener Einstieg: ein kurzes Beratungsgespräch oder ein Probetermin vor einer Wimpernverlängerung oder einer ersten Laserbehandlung. Wird er als eigene Leistung angelegt, bucht die Kundin ihn online wie jeden anderen Termin, und die lange Behandlung folgt erst, wenn die Voraussetzungen geklärt sind.
- Dauer jeder Behandlung, nicht ein Standardraster von 30 Minuten
- Kosmetikerinnen, die die Behandlung ausführen dürfen
- Kabine, Nagelplatz oder Gerät als eigene Ressource
- Reinigungs- und Vorbereitungszeit nach jeder Kundin
- Kundenkarte mit Unverträglichkeiten und verwendeten Produkten