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Jimdo Alternative 2026: Wann sich der Wechsel lohnt

Eine Jimdo Alternative lohnt sich, wenn Sie mehr brauchen als eine Visitenkarte: mehrere Kalender im Team, eine Website, die für Sie eingerichtet wird, oder volle Kontrolle wie bei WordPress; für eine einfache Seite bleibt Jimdo mit 12,10 bis 20,17 € im Monat im 12-Monats-Vertrag (inkl. MwSt.) günstig. Traxo kostet 40 € im Monat zzgl. MwSt. im Jahrestarif, Online-Terminbuchung inklusive, und beim Wechsel entscheiden drei Dinge: die Kündigungsfrist, Ihr E-Mail-Postfach und der Neuaufbau, denn exportieren lässt sich eine Jimdo-Seite nicht.

LenaAktualisiert am 25. September 2026 · 12 min Lesezeit

Sechs Wochen vor der Verlängerung schickt Jimdo eine Erinnerungsmail. Sie landet zwischen zwei Terminen im Postfach, und irgendwann am Abend fällt Ihnen auf, was sie eigentlich bedeutet: Wenn Sie wechseln wollen, bleiben Ihnen gut zwei Wochen, um zu kündigen. Danach läuft der Vertrag ein weiteres Jahr.

Die meisten Vergleiche zur Jimdo Alternative zählen Baukästen auf. Hier geht es um die drei Fragen davor: Was zahlen Sie bei Jimdo heute wirklich, was kann Jimdo inzwischen (mehr, als die meisten Vergleiche behaupten), und was kostet ein Wechsel über drei Jahre, samt Neuaufbau?

Das Wichtigste in Kürze

  1. Der Preis. Jimdo kostet im 12-Monats-Vertrag 12,10 € (Start), 20,17 € (Grow) oder 50,42 € (Unlimited) im Monat, inkl. MwSt.; für andere Laufzeiten nennt die Preisseite keinen Betrag. Traxo kostet 40 € im Monat zzgl. MwSt. im Jahrestarif.
  2. Was Jimdo inzwischen kann. Online-Terminbuchung ist bei Jimdo kostenlos, mit unbegrenzten Terminen. Erinnerungen und Pufferzeiten gibt es erst im bezahlten Plan, die Kalendersynchronisation mit Google ist angekündigt, aber noch nicht da.
  3. Die drei Fallen beim Wechsel. Kündigen spätestens einen Monat vor dem Zahlungstermin; beim Domain-Umzug schaltet Jimdo alle E-Mail-Dienste der Domain ab; und die Website lässt sich nicht exportieren, sie wird neu aufgebaut.
  4. Wer bleiben sollte. Wer allein arbeitet und eine Visitenkarte braucht, spart mit Jimdo Grow gegenüber Traxo Starter rund 830 € in drei Jahren. Wechseln lohnt sich bei mehreren Kalendern, bei Designwünschen jenseits der Vorlagen oder wenn Sie die Seite nicht selbst bauen wollen.

Was kostet Jimdo 2026?

Jimdo hat vier bezahlte Website-Pakete. Die Jimdo-Preisseite zeigt nur den Preis im 12-Monats-Vertrag, inklusive MwSt., und schreibt dazu: „Preise für andere Vertragslaufzeiten können abweichen.“ Monatlich zahlen oder 24 Monate im Voraus geht laut ihren häufigen Fragen ebenfalls, einen Betrag dafür nennt die Seite nicht. Gesehen am 06.10.2026 für Deutschland:

  1. Start: 12,10 € im Monat. Zehn Unterseiten, eigene Domain, keine Werbung.
  2. Grow: 20,17 € im Monat. 50 Unterseiten, erweiterte SEO-Einstellungen, Besucherstatistik, Support innerhalb von 24 Stunden.
  3. Grow Legal: 29,25 € im Monat. Wie Grow, dazu abmahnsichere Rechtstexte für Impressum und Datenschutzerklärung.
  4. Unlimited: 50,42 € im Monat. Unbegrenzte Unterseiten, 500 GB Speicher, Jimdo Local für Einträge bei Google und in Verzeichnissen.

Zweimal Kleingedrucktes. Klären Sie vor der Verlängerung, ob die inklusive Domain danach weiter im Paketpreis steckt oder extra kostet. Und wer als Unternehmen bucht, hat kein Widerrufsrecht: Das gewährt Jimdo nur Verbrauchern. Das kostenlose Free-Paket hat fünf Unterseiten und eine Adresse auf .jimdosite.com, ohne eigene Domain: zum Ausprobieren gut, für ein Geschäft zu wenig.

Neu ist die Terminbuchung. Auf der Buchungsseite von Jimdo steht: „Buchungen sind kostenlos, mit unbegrenzten Terminen.“ Pufferzeiten zwischen Terminen und automatische Erinnerungen schaltet erst ein bezahlter Plan frei. Welcher, steht dort nicht; in der Vergleichstabelle der Preisseite haben am 06.10.2026 nur Unlimited Erinnerungen und Pufferzeit. Online-Zahlung bei der Buchung und Stornierungsregeln gibt es dagegen schon ab dem Free-Paket. Die Synchronisation mit dem Google Kalender „kommt bald“. Keiner der neun Vergleiche auf der ersten Google-Seite, die sich am 25.09.2026 öffnen ließen, erwähnt Jimdos Terminbuchung überhaupt.

Jimdo Erfahrungen: Warum suchen Selbstständige eine Alternative?

Die Gründe wiederholen sich in fast jedem Erfahrungsbericht: Vorlagen, in denen man Elemente nicht frei platzieren kann, wenige SEO-Stellschrauben und die Erkenntnis, dass man mit der Website nicht einfach umziehen kann. Dazu kommt ein Punkt, den Jimdo selbst selten erklärt: Es gibt zwei verschiedene Systeme unter demselben Namen, den Baukasten mit KI (intern „Dolphin“) und den älteren Creator.

Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Jimdo-Varianten, die Jimdo auf der eigenen Website leider nicht klar kommuniziert. Leider kannst du später nicht einfach von der einen zur anderen Variante wechseln, sondern musst deine Website neu erstellen.

Anita Schwarz, anitaschwarz.com, Vergleich Squarespace, Jimdo, Wix oder WordPress, 18.07.2026

Anita Schwarz rät in demselben Artikel ausdrücklich von Jimdo ab, wegen Preis-Leistung und fehlender Funktionen. Das ist eine Meinung, keine Messung, und es gibt die Gegenstimme. Wer sich mit WordPress monatelang abgemüht hat, erlebt Jimdo oft als Befreiung, so wie Frauke Schramm, die nach einem gescheiterten WordPress-Versuch sechs Jahre bei Jimdo blieb:

Da habe ich mir Jimdo angeguckt und innerhalb von 14 Tagen hatte ich eine funktionierende Website!

Frauke Schramm, Social-Media-Beraterin, Interview auf wpress-mechanikerin.de, 17.06.2021

Gewechselt hat sie 2020 trotzdem, unter anderem weil schon die Datenschutzerklärung mit Google Analytics auf Jimdo nur mit Mühe DSGVO-konform hinzubekommen war. Das ist das Muster: Jimdo ist selten schlecht, es wird irgendwann zu eng. Sogar ein Webdesigner, der Umzüge zu WordPress anbietet, räumt das ein:

Fair bleibt fair: Für eine reine Visitenkarten-Seite ohne Wachstumsambitionen kann Jimdo ausreichen.

Ole Roloff, Webdesigner, oleroloff.de, Umzug von Jimdo zu WordPress

Welche Jimdo Alternativen gibt es, und was kosten sie?

Drei Wege führen von Jimdo weg, dazu zwei Arten zu bleiben: im bisherigen Paket oder eine Stufe höher. Vergleichen Sie nicht nur den Monatspreis, sondern wer die neue Seite baut und wer sie danach pflegt.

LösungWas Sie zahlenTerminbuchungDer Haken
Bei Jimdo bleiben (Grow)20,17 € im Monat im 12-Monats-Vertrag, inkl. MwSt.; andere Laufzeiten ohne PreisangabeKostenlos, unbegrenzte Termine, Online-Zahlung; Erinnerungen erst in UnlimitedVorlagen setzen die Grenzen; kein Export, falls Sie später doch gehen
Jimdo Unlimited50,42 € im Monat im 12-Monats-Vertrag, inkl. MwSt.; andere Laufzeiten ohne PreisangabeMit Erinnerungen und PufferzeitenMehr als das Doppelte von Grow; die Gestaltungsgrenzen bleiben dieselben
Anderer Baukasten (z. B. STRATO SmartWebsite Plus)12 € im Monat im 12-Monats-Tarif (im ersten Jahr 1 €), 15 € monatlich plus 15 € Einrichtung, inkl. MwSt.Ja, ab dem Paket PlusSie bauen alles neu und selbst: Texte, Bilder, Seitenstruktur
WordPress, von einem Freelancer gebautab 2.490 € netto einmalig, dazu Hosting für ca. 5 bis 25 € im MonatPer Plugin, Einrichtung meist extraUpdates, Sicherheit und Plugins bleiben Ihre Aufgabe oder ein Wartungsvertrag
Traxo Starter40 € im Monat zzgl. MwSt. im Jahrestarif, 50 € monatlich; keine EinrichtungsgebührJa, mit Ihrem Kalender verbunden, Erinnerung am Vortag; 3 % pro Online-ZahlungEin fertiges System für Ihre Branche, kein freies Design

Preise gesehen am 06.10.2026 (Jimdo) und 24.09.2026 (STRATO, Ole Roloff) auf deren Seiten (Links im Text). Jimdo und STRATO nennen Preise inkl. MwSt., Ole Roloff und Traxo zzgl. MwSt.: Traxo Starter kostet brutto 47,60 € im Monat.

Zeile für Zeile, von der Kündigungsfrist bis zu den Erinnerungen, steht der Vergleich unter Traxo vs Jimdo.

Was hinter den Zeilen steht

Der andere Baukasten. STRATO SmartWebsite ist der naheliegende Tausch: Domain und zwei Postfächer sind inklusive, die Online-Terminbuchung gibt es ab Plus. Das Paket Basic kostet 9 € monatlich oder 7 € im 12-Monats-Tarif, inkl. MwSt., und ist damit günstiger als Jimdo Start, aber ohne Terminbuchung. Der Haken ist derselbe wie bei jedem Baukasten: Sie tauschen eine Vorlage gegen eine andere und bauen die Seite dafür komplett neu.

WordPress mit Freelancer. Wer freie Gestaltung, Mehrsprachigkeit oder einen Mitgliederbereich braucht, landet hier. Ole Roloff nennt für eine neue Website „ab 2.490 € netto“ und für das Hosting danach ca. 5 bis 25 € im Monat. Dafür gehört Ihnen die Seite vollständig, mit allen Dateien.

Die Branchenlösung. Hier ist die Website der sichtbare Teil eines Systems, das auch Termine, Zahlungen und die Kundenkartei führt. Traxo gehört in diese Gruppe. Was ein Neuaufbau bei einer Agentur oder einem Freelancer sonst kostet, rechnen wir in unserem Artikel zu den Kosten einer Website ausführlich durch.

So läuft der Wechsel zu Traxo

Ihre neue Seite steht, bevor die alte abgeschaltet wird. Sie eröffnen Ihr Konto online, in rund zwei Minuten. Danach kreuzen Sie Ihre Leistungen an und korrigieren Ihre Öffnungszeiten, etwa zehn Minuten Ihrerseits; unterwegs können Sie ein kostenloses Startgespräch von 15 Minuten buchen. Ist Ihr Abo bezahlt, stellen Sie die Website per Klick online. Ihre Jimdo-Seite bleibt so lange online. Die Online-Terminbuchung ist im Preis enthalten, ohne Einrichtungsgebühr.

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Rechenbeispiel: Was kostet der Wechsel über drei Jahre?

Ein Kosmetikstudio in Leipzig-Plagwitz: die Inhaberin und eine Angestellte, zwei Kabinen, rund 45 Termine pro Woche. Die Website läuft seit 2023 auf Jimdo Grow im Jahresvertrag. Gebraucht werden zwei buchbare Kalender und eine Anzahlung bei Neukundinnen. Das Studio ist umsatzsteuerpflichtig, also rechnen wir netto, über 36 Monate, mit Preisen vom 24.09.2026 (STRATO) und 06.10.2026 (Jimdo). Was Annahme ist, steht dabei.

  1. Bei Jimdo Grow bleiben. 20,17 € × 12 = 242,04 € brutto, also 203,39 € netto im Jahr × 3 = 610,17 €. Die Anzahlung bei der Buchung geht auch hier. Ob zwei Mitarbeiterinnen je einen eigenen Kalender bekommen, nennt Jimdo weder auf der Buchungsseite noch auf der Preisseite; prüfen Sie es im kostenlosen Test.
  2. Jimdo Unlimited. 50,42 € × 12 = 605,04 € brutto, also 508,44 € netto im Jahr × 3 = 1.525,32 €, dafür mit Erinnerungen und Pufferzeiten.
  3. STRATO SmartWebsite Plus, selbst neu gebaut. 1 € × 12 + 12 € × 24 = 300 € brutto, also 252,10 € netto. Dazu der Neuaufbau, Annahme: 15 Stunden, in denen Sie je 60 € Umsatz verpassen: 900 €. Zusammen 1.152,10 €.
  4. WordPress vom Freelancer. 2.490 € einmalig, dazu Hosting, Annahme 15 € im Monat: 15 € × 36 = 540 €. Zusammen 3.030 €, Wartung nicht eingerechnet.
  5. Traxo Pro (zwei Kalender, zwei Konten). 80 € × 36 = 2.880 €. Dazu 3 % auf die Anzahlungen, Annahme 20 Neukundinnen im Monat × 15 € = 300 €, also 9 € im Monat: 9 € × 36 = 324 €. Zusammen 3.204 €.
Was das Studio in drei Jahren zahlt, netto (Euro)Was das Studio in drei Jahren zahlt, netto (Euro). Jimdo Grow: 610 €; STRATO Plus + Neuaufbau: 1.152 €; Jimdo Unlimited: 1.525 €; WordPress vom Freelancer: 3.030 €; Traxo Pro: 3.204 €.Jimdo Grow610 €STRATO Plus + Neuaufbau1.152 €Jimdo Unlimited1.525 €WordPress vom Freelancer3.030 €Traxo Pro3.204 €
Was das Studio in drei Jahren zahlt, netto (Euro) 36 Monate, netto, gerundet. Jimdo und STRATO: Preise im 12-Monats-Vertrag vom 06.10. und 24.09.2026, ohne Zahlungsgebühren, die Jimdo auf der Preisseite nicht nennt. Annahmen: Neuaufbau STRATO 15 Stunden × 60 €, Hosting WordPress 15 € im Monat ohne Wartung, bei Traxo 3 % auf 300 € Anzahlungen im Monat.

Das Ergebnis ist unbequem für uns, und wir schreiben es trotzdem hin: Rein nach Preis gewinnt Jimdo. Traxo Pro kostet über drei Jahre 1.678,68 € mehr als Jimdo Unlimited. Dafür bekommen Sie einen Kalender und ein Konto pro Person (bis zu sechs) und eine Seite, die für Ihre Branche vorbereitet ist; ob Ihnen das 47 € im Monat wert ist, entscheiden Sie. Was wir für Kosmetikstudios und Nagelstudios voreinstellen, steht auf der Branchenseite.

Arbeitet die Inhaberin allein, sieht die Rechnung so aus: Traxo Starter 40 € × 36 = 1.440 € gegen Jimdo Grow 610,17 €. Bleiben spart 829,83 €. Wechseln lohnt sich dann nur, wenn Sie die Seite nicht selbst bauen und pflegen wollen oder wenn Ihnen bei Jimdo eine Funktion fehlt, die Sie heute schon vermissen, nicht eine, die Sie irgendwann brauchen könnten.

Erst ansehen, dann kündigen

Sehen Sie Ihre neue Website mit buchbaren Terminen, bevor Sie bei Jimdo kündigen: zwei Minuten, um Ihr Konto zu eröffnen, etwa zehn Minuten, um Ihre Website zu erstellen, und nach der Zahlung stellen Sie sie per Klick online. Ab 40 € im Monat zzgl. MwSt. im Jahrestarif.

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Wie wechseln Sie von Jimdo, ohne Domain und E-Mails zu verlieren?

Die Reihenfolge ist wichtiger als das Tempo. Wer zuerst kündigt und dann baut, steht im schlimmsten Fall wochenlang ohne Website da. Sieben Schritte, in dieser Reihenfolge:

  1. 1. Das Datum herausfinden. Im Jimdo-Dashboard unter „Paket & Rechnungen“ steht Ihr Zahlungstermin. Laut Jimdo-Hilfe können Sie „bis zu einem Monat vor dem Zahlungstermin“ kündigen; die Fristen können laut Jimdo je nach Vertrag abweichen. Die Erinnerungsmail kommt sechs Wochen vorher; zwischen Mail und Frist liegen also etwa zwei Wochen.
  2. 2. Alles sichern, was Ihnen gehört. Texte kopieren, Bilder in Originalgröße herunterladen, Kundenkontakte und Buchungen exportieren, soweit Ihr Paket das anbietet. Einen Export der ganzen Website gibt es nicht: Der Umzug ist technisch ein Neuaufbau.
  3. 3. Die Liste Ihrer Adressen machen. Notieren Sie jede Unterseite, die Kunden oder Google kennen (/preise, /kontakt …). Die neue Seite sollte diese Adressen per 301-Weiterleitung auf die neuen Seiten umleiten; fragen Sie Ihren neuen Anbieter vorher, ob und wie er das kann. Mit diesen Weiterleitungen und überall gleichem Namen, gleicher Adresse und Telefonnummer muss das Google-Ranking nicht leiden; ein paar Wochen Schwankung sind trotzdem normal.
  4. 4. Die neue Seite fertig bauen. Die Jimdo-Seite bleibt so lange online. Erst wenn die neue Seite steht, geht es an die Domain.
  5. 5. Das E-Mail-Postfach zuerst umziehen. Die Jimdo-Hilfe zum Domain-Transfer warnt: Sobald Sie den Transfer starten, werden alle E-Mail-Dienste der Domain eingestellt. Richten Sie das neue Postfach also vorher beim neuen Anbieter ein.
  6. 6. Den AuthCode holen und den Transfer starten. Im Dashboard unter Website-Builder → Domains, dann über die drei Punkte neben Ihrer Domain „Domain transferieren“ wählen. Der Code geht sofort an die E-Mail-Adresse des Domaininhabers (AdminC). Prüfen Sie vorher, ob Sie auf dieses Postfach Zugriff haben.
  7. 7. Kündigen und die Bestätigung aufheben. Der Domain-Transfer beendet den Jimdo-Vertrag nicht, das sagt Jimdo selbst. Kündigen Sie separat und fristgerecht, und bewahren Sie die Bestätigungsmail auf.

Ein Website-Umzug ist wie ein Wohnungsumzug: Man findet Dinge wieder, die man seit 2019 nicht vermisst hat, zum Beispiel die Seite mit den Öffnungszeiten von vor Corona.

Wann sollten Sie bei Jimdo bleiben?

Nicht jede Unzufriedenheit ist ein Grund zu wechseln. Bleiben Sie bei Jimdo, wenn:

  1. Sie allein arbeiten und die Seite vor allem erklärt, wer Sie sind, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht. Dafür ist Grow mit 20 € im Monat inkl. MwSt. schwer zu schlagen.
  2. die kostenlose Buchung reicht: eine Person, feste Zeiten, keine Pufferzeiten. Dann haben Sie bei Jimdo inzwischen, wofür viele früher gewechselt haben.
  3. Sie die Seite gern selbst pflegen und mit den Vorlagen zufrieden sind. Ein Wechsel kostet mindestens einen Neuaufbau; er muss etwas bringen, das Sie heute vermissen.

Wechseln lohnt sich dagegen, wenn mehrere Personen Termine vergeben, wenn Sie gestalterisch an die Grenzen der Vorlagen stoßen (dann eher WordPress), oder wenn Sie die Website weder bauen noch pflegen wollen und lieber ein System hätten, das für Ihre Branche vorbereitet ist.

Was Traxo macht, und was nicht

Was Traxo macht. Starter (40 € im Monat im Jahrestarif, 50 € monatlich kündbar, zzgl. MwSt.) enthält die Website, die Online-Terminbuchung mit Ihrem Kalender, Online-Zahlungen, ganz oder als Anzahlung (3 % pro Zahlung) und eine Karteikarte pro Kunde. Pro (80 € bzw. 100 €, zzgl. MwSt.) bringt dazu einen Kalender und ein Konto pro Person (bis zu sechs) einen Google-Maps-Eintrag, der sich mit der Website aktualisiert, und ein Treueprogramm für Stammkundinnen. Alles Weitere steht auf der Preisseite.

Was Traxo nicht macht. Traxo ist nicht billiger als Jimdo. Es gibt kein freies Design und keinen Code-Zugang; einen Onlineshop mit Produktkatalog, einen Blog oder eine mehrsprachige Seite bekommen Sie bei Jimdo, einem anderen Baukasten oder WordPress besser. Den Umzug von Domain und Postfach führen Sie mit Ihrem Domainanbieter durch, und wir versprechen keine Google-Platzierung. Wenn Sie kündigen, enden Website und Domain mit dem Abo; Ihre Kundendatei erhalten Sie auf Anfrage innerhalb von 30 Tagen zurück, danach wird sie gelöscht.

Ihre neue Website, bevor Sie bei Jimdo kündigen.

Leistungen, Öffnungszeiten und buchbare Termine: Konto online eröffnen, Website in etwa zehn Minuten erstellen, zahlen und per Klick online stellen. Ab 40 € im Monat zzgl. MwSt. im Jahrestarif, ohne Einrichtungsgebühr.

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Möchten Sie lieber zuerst darüber sprechen? +33 7 80 98 20 43 – ein echter Mensch, montags bis samstags. Wir arbeiten aus der Ferne, egal wo Ihr Betrieb ist.

Lena

Quellen

Jimdo, Preise und Pakete Website (jimdo.com/de/preise/website, Preise für Deutschland), Online-Buchungen (jimdo.com/de/get-booked), Hilfe-Center „Wann verlängert sich mein Vertrag?“ und „Wie transferiere ich meine Domain zu einem anderen Anbieter?“ (help.jimdo-dolphin.com) · STRATO SmartWebsite (strato.de/homepage-baukasten) · Ole Roloff, Umzug von Jimdo zu WordPress (oleroloff.de/wordpress/umzug/jimdo) · Anita Schwarz, Squarespace, Jimdo, Wix oder WordPress (anitaschwarz.com, aktualisiert am 18.07.2026) · Interview mit Frauke Schramm (wpress-mechanikerin.de, 17.06.2021). Die Jimdo-Preisseite gelesen am 06.10.2026, die übrigen Jimdo-Seiten am 25.09.2026, alle anderen am 24.09.2026 (STRATO am 06.10.2026 unverändert). Das Rechenbeispiel beruht auf Annahmen, die im Text als solche gekennzeichnet sind.

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